Ausgewähltes Thema: Altersgerechtes Wohnen gestalten. Willkommen in unserem freundlichen Leitfaden für ein selbstbestimmtes, komfortables Leben in den eigenen vier Wänden – heute, morgen und in vielen Jahren. Abonnieren Sie unseren Newsletter und teilen Sie Ihre Fragen zum Thema direkt mit uns!

Die Grundlagen: Prinzipien für ein altersgerechtes Zuhause

Breite Durchgänge, schwellenlose Übergänge und ausreichend Bewegungsflächen erlauben freie Wege mit Rollatoren oder Hilfsmitteln. Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme Ihrer Engstellen und planen Sie einfache, schrittweise Lösungen, statt alles auf einmal umzubauen.

Die Grundlagen: Prinzipien für ein altersgerechtes Zuhause

Rutschhemmende Bodenbeläge, gut sichtbare Kanten und trittsichere Teppiche reduzieren Sturzrisiken unmittelbar. Ergänzen Sie Bewegungsmelder für Licht und prüfen Sie Greifhöhen von Schaltern, um alltägliche Handgriffe ohne Verrenkungen erreichbar zu machen.

Das Bad ohne Barrieren: Sicher und selbstständig

Bodengleiche Dusche und Haltegriffe

Eine bodengleiche Dusche erleichtert den Zugang und reduziert Kanten. Stabil montierte Haltegriffe in Dusche und neben der Toilette geben Vertrauen. Nutzen Sie rutschfeste Fliesen und kluge Ablagen, damit nichts in die Knie zwingt.

Temperaturkontrolle und Beleuchtung

Thermostatarmaturen verhindern Verbrühungen und bringen Ruhe in die Routine. Warmes, blendfreies Licht, idealerweise mit Bewegungsmelder, zeigt nachts den Weg. Kontraststreifen an Kanten verbessern die Sicht, sogar bei beschlagenem Spiegel.

Sitzgelegenheiten und Stauraum

Ein Duschsitz entlastet, ohne den Raum zu überladen. Offene, griffnahe Fächer ersetzen hohe Schranktüren. Organisieren Sie Pflegeutensilien nach Häufigkeit der Nutzung, um unnötiges Bücken und gefährliche Balanceakte zu vermeiden.

Küche für jede Lebensphase: Ergonomie trifft Freude am Kochen

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Höhenangepasste Arbeitsflächen, ausziehbare Schneidbretter und leichtläufige Vollauszüge bringen alles in Reichweite. Platzieren Sie Alltagsgeschirr auf Brusthöhe, damit schwere Teller nicht aus hohen Schränken gehoben werden müssen.
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Ein hochgebauter Backofen schont den Rücken, ein Induktionskochfeld reduziert Verbrennungsrisiken. Stellen Sie Kühlgerät, Spüle und Herd im kurzen Laufweg-Dreieck auf, sodass Wege effizient und sicher bleiben.
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Gut greifbare Bügelgriffe, kontrastreiche Fronten und klare Beschriftungen unterstützen Orientierung. Durchdachte Einsätze in Schubladen verhindern Chaos. Halten Sie Lieblingsutensilien sichtbar bereit, damit Kochen wieder spielerisch und spontan gelingt.

Beleuchtung, die mitdenkt

Zeit- oder bewegungsgesteuerte Leuchten weisen nachts sicher den Weg. Szenen für Morgen, Lesen und Kochen schaffen Atmosphäre. Dimmer reduzieren Blendung, während kontraststarke Lichtinseln die Orientierung im Raum vereinfachen.

Sensorik und Benachrichtigungen

Wassersensoren, Rauchmelder und Sturzdetektoren alarmieren unauffällig Angehörige oder Nachbarn. Wichtig ist eine einfache App oder eine zentrale Taste, damit Hilfe rufen jederzeit ohne komplizierte Menüs gelingt.

Sprachsteuerung und Routinen

Sprachbefehle öffnen Jalousien, rufen Kontakte an oder erinnern an Medikamente. Legen Sie Alltagsroutinen an, die mehrere Handlungen bündeln. So bleibt der Kopf frei, und neue Gewohnheiten fügen sich sanft in den Tag.

Finanzierung, Förderung und Planungssicherheit

Kommunale Programme, Pflegekassen und Stiftungen fördern Barriereabbau. Nutzen Sie Wohnberatungsstellen für eine neutrale Einschätzung. Fragen Sie frühzeitig nach Fristen, denn viele Töpfe sind beliebt und schnell ausgeschöpft.

Möbel, Materialien und Sinneseindrücke

Stabile Möbel mit weichen Kanten

Stühle mit Armlehnen, feste Tische und niedrige, stabile Beisteller erleichtern Aufstehen und Hinsetzen. Abgerundete Kanten reduzieren Verletzungsgefahr. Rutschfeste Filzgleiter verhindern ungewolltes Wegrollen auf glatten Böden.

Kontraste und Leitfarben

Helle Wände mit dunklen Sockeln, kontrastierende Lichtschalter und farbig markierte Türrahmen erleichtern die Orientierung. Arbeiten Sie mit einer Leitfarbe pro Raum, um Wege intuitiv zu kennzeichnen und Verwechslungen zu vermeiden.

Akustik und Ruhe

Textile Elemente wie Vorhänge, Teppiche oder Akustik-Paneele dämpfen Hall. Eine ruhige Klangkulisse unterstützt Konzentration und Gespräche. Platzieren Sie laute Geräte in Nischen, damit der Wohnbereich entspannt bleibt.

Aus der Praxis: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Ein älteres Ehepaar installierte warmes Licht mit Bewegungsmelder, erhöhte die Garderobe um wenige Zentimeter und ersetzte lose Läufer. Ergebnis: weniger Stolperfallen, mehr Sicherheit und ein herzliches Willkommen für Gäste.

Aus der Praxis: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Ein Erinnerungslicht nahe der Schlafzimmertür lenkt nachts automatisch den Weg. Mit einer einfachen Schale für Schlüssel und Handy verschwanden Suchaktionen. Teilen Sie Ihre Aha-Momente, damit andere von Ihren Ideen lernen.
Theorganizedfox
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